SAP Business One Systemvoraussetzungen

SAP Business One Systemvoraussetzungen

Sparen Sie nicht an einer Hardware, welche Sie über mehrere Jahre täglich nutzen möchten!!!

Bitte lesen Sie diese Seite vollständig, BEVOR Sie sich für eine neue Hardware entscheiden.

Sie haben sich für SAP Business One EASY entschieden – bitte beachten Sie diese Systemvoraussetzungen:

Wie fast immer im Leben entscheidet die Vorbereitung über die Qualität der späteren Arbeit. Daher sollten Sie auf eine angemessene Qualität bei der Hardware achten.

Im vorangegangenen Kapitel haben Sie bereits die Unterschiede zwischen den beiden gängigen Datenbanken “MS SQL” und “HANA” kennengelernt. Da die Hardware für eine HANA-Datenbank individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten wird, konzentrieren wir uns hier auf den Einsatz einer MS SQL-Datenbank.

Als Daten-Server können Sie in kleinen Unternehmen bis maximal 10 Benutzern einen Server mit Windows 10 nutzen. Empfehlen würden wir allerdings bereits ab 5 Benutzern einen Server mit einem Server-Betriebssystem:

Einstiegs-Daten-Server (max. 10 User)

  • Windows 10 (Pro 64bit)
  • 8 GB RAM (besser 64 GB)
  • min. 2 Festplatten je 500 GB NVMe / dringende Empfehlung: min. Samsung 970 PRO: 3.000 MByte/s Lesen und 2.000 MByte/s Schreiben*  
  • min. i9 3 GHz
  • Netzwerk 1000 MBit/s
  • Grafikkarte FULL HD (1920×1080!!!, eine höhere Auflösung verkleinert proportional die Schrift, bei einer kleineren Auflösung können nicht alle Elemente ohne Scrollen angezeigt werden)
  • TeamViewer (ausschließlich Version 11)
  • Windows Benutzer-Konto: “Haak GmbH” (teilen Sie uns das Passwort bitte per Email mit – wir werden es umgehend ändern)

Profi-Daten-Server

  • Windows Server 2016
  • min. 8 GB RAM (besser 64 GB oder mehr)
  • min. 2 Festplatten je 500 GB NVMe / dringende Empfehlung: min. Samsung 970 PRO: 3.000 MByte/s Lesen und 2.000 MByte/s Schreiben*  
  • min. XEON mit 3 GHz oder i9
  • Netzwerk 1000 MBit/s
  • Grafikkarte FULL HD (1920×1080!!!, eine höhere Auflösung verkleinert proportional die Schrift, bei einer kleineren Auflösung können nicht alle Elemente ohne Scrollen angezeigt werden)
  • TeamViewer (ausschließlich Version 11)
  • Windows Benutzer-Konto: “Haak GmbH” (teilen Sie uns das Passwort bitte per Email mit – wir werden es umgehend ändern)

Terminal-Server

  • Windows Server 2016
  • min. 64 GB RAM, zzgl. 4 GB pro User oder mehr
  • min. 2 Festplatten je 500 GB NVMe / dringende Empfehlung: min. Samsung 970 PRO: 3.000 MByte/s Lesen und 2.000 MByte/s Schreiben*  
  • min. XEON oder i9 mit 3 GHz 
  • Netzwerk 1000 MBit/s
  • Grafikkarte FULL HD (1920×1080!!!, eine höhere Auflösung verkleinert proportional die Schrift, bei einer kleineren Auflösung können nicht alle Elemente ohne Scrollen angezeigt werden)
  • TeamViewer (ausschließlich Version 11)
  • Windows Benutzer-Konto: “Haak GmbH” (teilen Sie uns das Passwort bitte per Email mit – wir werden es umgehend ändern)
  • um eine hohe Performance zu erreichen und um die Sicherheit zu erhöhen, sollten der Terminal-Server und der Daten-Server (s.o.) auf physikalisch getrennten PCs liegen (kein Virtualisierungs-Verbund)

 

 

Deaktivieren Sie das Power-Saving auf dem Server. Antiviren-Programme bremsen die Performance teilweise erheblich, weshalb für alle relevanten Dateien Ausnahme-Regeln erstellt werden sollten. Ggf. braucht auf einem Daten-Server kein Antivirenprogramm installiert zu werden, wenn der unternehmensweite Virenschutz entsprechend gut ausgelegt ist.

 

Lassen Sie sich eine Liste aller verbauen Komponenten aushändigen. Insbesondere bei Festplatten sind Qualitätsunterschiede von mehreren 100% möglich.

* Die Geschwindigkeit des Festplattenspeichers beeinflusst die Performance erheblich. Alte oder schlechte HDDs oder RAID-Controller sollten daher unbedingt vermieden werden, da ansonsten die Betriebskosten die Anschaffungskosten übersteigen

 

Taktische Vorgehensweise bei der teilweisen oder vollständigen Erneuerung von Hardware-Komponenten.

  1. Auflistung aller Hardware-Komponenten
  2. Erstellung einer Netzwerk-Skizze inkl. Computer- und User-Namen, Freigaben, Laufwerksmapping, Verkabelung, Komponenten, Schutz- und Sicherungsstrategien 
  3. Schriftliche Freigabe der o.g. Listen durch die jeweiligen Anwender, Administratoren und Software-Spezialisten
  4. Erstellung eines Zeitplans (was soll wann durch wen umgestellt bzw. erneuert werden und was ist wann durch wen abzunehmen)
  5. Vorbereitung der Umstellung inkl. Generalprobe bzw. Vollabnahme
  6. Nacharbeiten zu den bei der Generalprobe gefundenen Fehler
  7. Wiederholung der Generalprobe bis zur Fehlerfreiheit
  8. Umstellung, Scharfschaltung mit ggf. erneuter Datenübernahme
  9. Erneute Abnahme bis zur Fehlerfreiheit

 

Beispiel

PC01-Meier, W10,16 GB RAM, 500 GB Festplatte Samsung EVO 970, Auflösung 1920*1080, 1.000 MBit LAN, TeamViewer 11 ID: 123456789

Schriftliche Freigabe erteilt durch ………………….

Lieferung am ……………….., Generalprobe am………………………., Abnahme durch ………………………………..

Abnahme erfolgt am ……………………………

Produktivbetrieb startet am ……………….

Abnahme erfolgt durch …………………….

Netzwerkplan
Netzwerkplan